Vileda
Am 8. November ist “Internationaler Tag der Putzfrau“. Aus diesem Anlass testet Hapke Media, was das Büro sauber hält.
Allzweck-Tücher
Wie ihr Name schon sagt sind die Tücher für den Einsatz in Küche, Bad und Wohnbereich entwickelt worden.
Auffälllig beim Vileda-Tuch sind seine Leichtigkeit und die Noppenstruktur. Im Vergleich zu anderen Tüchern fiel mir auf: Wenig in der Hand, große Reinigungswirkung. Das Tuch fusselt nicht und lässt sich mühelos auswringen.
Im Umgang mit Reinigungsmitteln gilt bei allen Microfaser-Tüchern: wenig bis überhaupt kein Mittel verwenden. Bei Fettschmutz gebe ich nur ganz wenig Reinigungsmittel ins Wasser. Viel macht hier nicht viel.
Vileda erklärt dazu: “Das umweltfreundliche Herstellungsverfahren der Evolon® Technologie spart spürbar wertvolle Ressourcen wie Wasser und Energie. Das zur Aufspaltung und Verfestigung der Evolon®-Faser verwendete Wasser wird aufbereitet und im nächsten Produktionszyklus nahezu vollständig wieder verwandt. Für diesen Recycling-Prozess erhielt Freudenberg Evolon® den Sonderpreis „Eco-Trophée du Parc Naturel Régional des Ballons des Vosges“.”
Das Tuch ist tatsächlich ein Allround-Talent in meinem Haushalt: Mit seiner besonderen Saugkraft eignet es sich perfekt für die tägliche feuchte und trockene Reinigung. Auch den empfindlichen LCD-Monitor befreie ich damit von Staubpartikeln, denn der verträgt auf keinen Fall zuviel Feuchtigkeit!
Was Vileda empfiehlt: “Eine Verschmutzung mit mineralischen Verunreinigungen, auch Staub, sollte möglichst schonend entfernt werden. Am besten mit Wasser und einem feuchten Vileda Microfaser Tuch, etwa das Vileda Micro Sanft oder das Vileda Microfaser Geschirrtuch.”
Meiner Erfahrung zufolge lohnt die Anschaffung trotz eines etwas höheren Preises gegenüber billigen Tüchern: Die Vileda-Tücher halten sehr lange trotz Heißwäsche und sind angenehm in der Handhabung.
Microfaser
Vileda : “„Microfaser“ ist eine Bezeichnung für Fasern, deren Feinheit kleiner oder gleich einem dtex ist. Die Faserfeinheit dtex bezeichnet die Fasermasse in Gramm bezogen auf eine Faserlänge von 10.000 Metern. Im Vergleich: Die feinste natürliche Faser Seide besitzt eine Stärke von einem dtex. Bei der herkömmlichen Spinntechnologie liegt die Faserstärke der Microfaser zwischen 1,0 und 0,3 dtex. Noch dünnere Fasern von weniger als 0,3 dtex bezeichnet man als Supermicrofasern. Diese kaum vorstellbar feine Stärke trifft auf die Vileda Evolon® Faser mit 0,1 dtex zu. Führt man sich dies als Bild vor Augen, könnte man mit 400 Gramm Microfaser einmal die Erde am Äquator umwickeln.”
Bodenreinigung
Bisher habe ich Böden mit Schrubber und Lappen gereinigt und bin auf Knien gerutscht, um die Ecken zu erreichen. Einerseits zeigte der Wischlappen bald erste Löcher, weil ihm die Borsten des Schrubbers ziemlich zusetzten. Andererseits setzte ich relativ viel Kraft ein. Beim Auswringen schnitt ein Vileda-Bodentuch am besten ab. Es hinterließ wenig Restfeuchte im Vergleich zu billigen Bauwoll-Lappen und hielt länger den Anforderungen stand.
Bereits der Wischmop brachte Erleichterung beim Putzen. Für große Flächen möchte ich ihn nicht mehr einsetzen: Zu viel Aufwand, Krümel bleiben liegen.
Die Flachwischer von Vileda bedeuten für den Einsatz in Haus und Büro eindeutig eine Zeit- und Kraftersparnis. Hätte es nicht auch ein einfacher Wischer aus dem Supermarkt getan? Kollegen berichten, dass sie damit auf kleinen Flächen zurechtkommen. Zur Reinigungswirkung sagten sie nichts. Kostenintensive Produkte, wie die von Ha-Ra, wollte ich in der Praxis nie testen: zu teuer. Die verbale Argumentation einer Verkäuferin auf einer Regionalmesse klappte indes hervorragend.
Mit Vileda-Produkten ist mir ein guter Griff gelungen, was Reinigungswirkung und Preis-Leistung angeht. Vor dem Reinigen sauge ich die Flächen stets ab, weil im Haus auch grober Schmutz durch das Hereintragen von Holzscheiten anfällt. An der verstellbaren Teleskop-Stange brachte ich zum Testen verschiedene Wischmat-Bezüge an, jeweils dem Boden entsprechend: für Fliesen, Parkett, Laminat, Cotto.
Für die große Fläche in der Küche kommt der besonders breite WischMat zum Einsatz. Durch seine Trapezform reinige ich problemlos auch die Ecken , ohne mich bücken zu müssen. Auf dem Boden bleibt aber eine relativ hohe Feuchtigkeit zurück. Beim Auswringen habe ich mich wohl nicht genug angestrengt. Deshalb kaufe ich nun einen Spezialeimer mit Auswringer dazu. Das Ergebnis werde ich demnächst hier ergänzen.
Zum Trocknen des Cotto-Bodens benutze ich den Ultramat. Erstaunlich, wie die Fasern selbst Brotkrümel greifen. Auf glatten Fliesen, die ich nicht abgesaugt hatte, bildete sich nach und nach ein Schmutzstreifen, eine Ansammlung von Fusseln. Die hat der Wischer trotz eleganter Schlingerbewegungen nicht vollständig erfasst. Da muss ich wohl noch üben;)
Mit einem Fußklick auf den Wischer löst sich der Bezug, prima. Auch das Einfädeln klappt meist sofort. Die Bezüge werde ich bei 60 Grad in der Maschine waschen, allerdings ohne Verwendung eines Weichspülers wegen des Microfaseranteils. Bis sich genug Tücher für einen Waschgang angesammelt haben, kann es allerdings dauern …